RATSCHLÄGE ZU KRANKHEITEN


DIE AM MEISTEN AUFTAUCHENDEN PLAGEN UND KRANKHEITEN BEI PFLANZEN FÜR INNEN UND TERRASSE

Blattlaus:
Dies sind kleine Sauginsekten, die den Pflanzensaft absorbieren und in Kolonien in den internen Knospen leben, und so eine Melasse produzieren, die die Chlorophyllfunktion verhindert und die Pflanze schwächt. Blätter und Knospen verformen sich und rollen sich ein. Dabei treten auch Fliegen auf, die die Blattläuse schützen.

Blattläuse gibt es in vielen Farben: grün, gelb, braun und schwarz. Die anfälligsten Monate für das Auftreten von Blattläusen sind März bis August oder September, diese sind jedoch leicht zu vernichten, und zwar mit einem guten Insektizid. Es ist ratsam, nach 5 oder 6 Tagen ein zweites Mal zu sprühen, falls es Blätter gibt, die es nicht richtig angenommen haben oder die wir nicht richtig eingesprüht haben, und noch die eine oder andere Blattlaus lebendig ist, um sie endgültig zu vernichten, bevor sie sich erneut ausbreiten. Das dritte Mal nehmen wir 2 Monate nach der zweiten Sprühung vor, und zwar zur Vorbeugung und nehmen diese jeden Monat über den anfälligen Zeitraum vor.

Schildlaus:
Dies sind Insekten, die durch einen Kokon geschützt sind, und sich auf Blättern, Ästen und Stämmen einnisten. Sie verursachen Verformungen und späteren Fall der Blätter, weiße oder braune Wappen und verfärbte Oberflächen, sie produzieren eine Melasse, in der die „Fumagina“ installiert wird, und schwächen so die Pflanze.
Die anfälligsten Monate für das Auftreten sind: April, Mai, Juni und Oktober. Zur Vernichtung verwenden wir ein universell einsetzbares Insektizid oder ein Schildlausbekämpfungsmittel. Sie sind ein bisschen schwerer zu vernichten, als die Blattlaus, jedoch nehmen wir die Sprühung die ersten Male genau wie bei den anderen in kürzeren Abständen vor, in einem Zeitraum von 5 bis 7 Tagen. Später sprühen wir nach einem oder anderthalb Monaten, während dieser Monate, jetzt jedoch nur noch vorbeugend.

Weiße Fliege:
Dies sind kleine Insekten, die sich auf der Unterseite der Blätter befinden, wodurch dieses an Farbe verliert und sich mit einer klebrigen Substanz (Melasse) füllt, auf der sich der schwarze Pilz absetzt. Es ist sehr hilfreich, öfters gegen die weiße Fliege und die Blattlaus mit einem vielseitigen Insektizid zu sprühen. Wärme hilft der weißen Fliege bei der Ausbreitung, woraufhin wir sie hauptsächlich von April bis September anfinden können.

Ameisen:
Dies sind sehr gesellige Insekten, die in großen Familien leben, einige sind rot andere sind schwarz. Sie verlegen die Blattläuse, weil sie die gezuckerte Melasse mögen. Sie knabbern an den Wurzeln und den Stielen und graben die Samenkörner wieder aus. Man findet sie häufig von Mai bis Oktober. Sie werden mit einem Ameisenbekämpfungsmittel in flüssiger oder Pulverform vernichtet.

Faulschimmel:
Dies sind weißliche oder gräuliche Härchen, die an Stielen und Blättern auftreten. Die Blätter wellen sich und können sogar abfallen. Umgangssprachlich wird der Faulschimmel als Asche bezeichnet, der er ihr ziemlich ähnlich sieht. Zu seiner Bekämpfung verwenden wir Fungizid gegen Faulschimmel oder ein universell einsetzbares. Die anfälligsten Monate für das Auftreten sind: Mai, Juni, Juli, August und September.

Rostpilz:
Dies sind Pilze, die fast immer aufgrund von Wasserüberschuss auftreten, und zwar in Form von Wülsten auf den Blättern, welche sich später in längliche oder rundliche Flecken verwandeln, die ein schwach-rötliches oder gelbliches Pulver erzeugen. Sie treten meist im Frühling und im Herbst auf. Sie werden mit einem universell einsetzbaren Fungizid bekämpft.

Milben:
Dies sind winzige rote oder gelbe Spinnen von einem Millimeter, die mit bloßem Auge nicht so leicht zu sehen sind. Sie ernähren sich vom Pflanzensaft, leben auf der Unterseite der Blätter und verursachen das Braunwerden und Austrocknen der Blätter. Sie werden nur bei sehr hohen Temperaturen im Juli, August und September tätig. Es ist gut, die Pflanze zeitweise mit Wasser zu besprühen, da dies diese Insekten ziemlich stört. Bekämpft werden sie mit einem Milbenbekämpfungsmittel. Ist die Pflanze infiziert, ist es gut, alle 15 Tage während dieser Monate zu besprühen.

Schwarze Flecken:
Dies sind schwarze oder graue Flecken, klar differenziert und eingedrückt im Gegensatz zum heilen Teil. Es treten rosa oder cremefarbene Pusteln auf, hauptsächlich in Monaten März, April, Mai, Juni und Juli. Zur Bekämpfung verwenden wir ein universell einsetzbares Fungizid.

Trips
Dies sind winzige Insekten, die die Blüten, Blätter und Stiele anfressen und so der Farbe entziehen und sie schwächen. Sie vermehren sich sehr einfach in warmen und trockenen Gefilden. Die anfälligsten Monate sind: Juni, Juli und August. Bekämpft werden sie mit einem universell einsetzbaren Insektizid.

Raupe:
In diesem Fall finden wir unregelmäßige Bisse an den Blättern, entweder an den Enden oder in der Mitte, gewellt oder eingerollt. Sie sind mit einem Insektizid leicht zu bekämpfen.

Bodenwurm:
Es gibt Würmer verschiedener Spezies und Farben. Sie sind entweder weiß, grau oder braun, und knabbern die Wurzeln an. Die am häufigsten auftretenden Würmer sind die Weißen. Wenn sie auftreten, muss der Boden mit Bodeninsektizid behandelt werden.

Herbizide:
Vorzugsweise sollte man Herbizide nicht kontinuierlich verwenden, da sie für die Wurzeln der Pflanzen recht riskant sind. Jedoch sind sie sehr effizient gegen Unkraut, das nur sehr schwer zu entfernen ist.

Es gibt zwei Arten von Herbiziden:
Auf den Boden anzuwendend: Dies wird normal nicht bei Töpfen und Blumenkästen verwendet. Anwendung findet es beim Obstanbau und bei Olivenbäumen. Verwendet wird es dort, um den Fuß des Baumes von Unkraut freizuhalten. Es wird auf den Boden aufgebracht, wo es einen Giftfilm bildet. Fällt es jedoch auf schon gewachsenes Unkraut, bleibt dies verschont, es kann ihm nichts anhaben. Es wirkt nur bei dem das gerade sprießt. Normalerweise wird es Anfang Herbst und im Frühling ausgebracht. Es verfliegt bei Hitze nicht und die Wirkung im Boden dauert Wochen oder sogar Monate an.
Auf die Blätter anzuwendend: Das Herbizid für das schon gewachsene Unkraut wird auf die Blätter aufgebracht und kann sein: Über Kontakt: und zerstören die Blätter und die grünen Stiele, auf die es fällt, ohne an die Wurzeln zu gelangen. Zu bemerken ist, dass das Unkraut nach einigen Stunden verwelkt.
Systematisch: Dies wird ebenfalls auf die Blätter aufgebracht, die dieses absorbieren und über den Pflanzensaft zu den Wurzeln gelangt. So geht auch die Pflanze ein und sogar das ständige Unkraut. Zu bemerken ist seine Wirkung nach 4 bis 5 Tagen, da es keine Wirkung auf den Stiel noch auf die Blätter hat, sondern nur auf die Wurzeln, und sie diese einmal verschwunden, trocknet anschließend die gesamte Pflanze aus.

Beide können für sich totale Herbizide sein (zur Bekämpfung jeglicher Art von Pflanzen), oder selektive Herbizide (zur Bekämpfung einer konkreten Art von Pflanze). Auch wenn ein totales Herbizid sich in ein selektives Herbizid verwandeln kann, indem man die Dosis herabsetzt. Oder ein selektives Herbizid kann sich in ein totales Herbizid verwandeln, indem man die Dosis erhöht.
Es gibt Herbizide für Rasen, um breitblättriges Unkraut zu bekämpfen, das zwischen dem Rasen auftreten kann, und greift den Rasen an sich nicht an.

Wie richtig düngen?
Wenn einer Pflanze Dünger fehlt, wechselt ihre grüne Farbe in eine gelbliche Farbe und kann in einigen Fällen zum Verlust der Pflanze führen. Auch wenn es viel häufiger vorkommt, dass eine Pflanze aufgrund von zuviel Dünger eingeht, daher müssen wir darauf achten, sie nicht zu stark zu düngen. Wenn wir es doch tun, merken wir, dass die Pflanze eine dunkelgrüne Farbe annimmt und zu schnell wächst, wobei die Blattspitzen nach einiger Zeit austrocknen. Sollte dies bei einer Ihrer Pflanzen der Fall sein, müssen Sie, um sie nicht zu verlieren, ihr eine Weile lang Wasser geben, um die Erde auszuspülen.

Es ist stets vorzuziehen, eher wenig als zuviel zu düngen, da man der Pflanze lieber ein anderes Mal ein bisschen mehr Dünger geben kann. Vorsicht, eine gute Düngung ist viel schwerer in einem Topf hinzubekommen als im Boden, da man schnell von zu wenig auf zu viel Dünger kommen kann. Es ist ratsam, den Dünger zu wechseln und nicht immer den gleichen zu benutzen, da ein anderer der Pflanze wieder andere neue Vitamine geben kann, da er eine andere Komposition hat. Als Beispiel: Es ist nicht gut, immer nur Rindfleisch zu essen, sondern man muss wechseln auf Fisch, Gemüse, etc.

Der Gebrauch von Eisenkelat ist die wirksamste Form, die Eisenchlorose zu korrigieren, daher wird empfohlen, ihn mindestens ein Mal im Jahr bei allen Pflanzen anzuwenden, um dem Gelbwerden vorzubeugen. Das Gelbwerden der Blätter kann seinen Grund aber auch in zu kalkhaltigem Boden haben, der den Mangel an irgendwelchen Mineralien wie Eisen, Magnesium, etc. auslöst. In diesen Fällen müssen wir ihm ein Dünger mit Mikroelementen verabreichen. Ist der Boden einigermaßen gut, so ist nicht nötig, viel Dünger zu benutzen.

Bei säurehungrigen Pflanzen wie den Kamelien, Rhododendron, Azaleen, Gardenien, Heidekraut, etc. müssen wir einen speziellen Dünger und Substrat verwenden, mit einem niedrigen pH-Wert (sauer) anstatt mit einem hohen pH-Wert (alkalisch). Die Zitrussäure ist ein günstiges Produkt und einfach zu verwenden, es dient, den pH-Wert zu senken. Zuviel Nitrat führt zu hohen und schwachen Pflanzen, sie wachsen nicht in die Breite, wie sie eigentlich sollten, und sind sehr anfällig für die Attacken durch Pilze und Parasiten. Überschüssiger Stickstoff erhöht die Kontamination von unterirdischem Wasser.

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